U n w e t t e r   ü b e r   K l a d o w
vom 11.05.2002

Da hat es uns diesmal richtig erwischt. Am Vormittag standen wir alle noch mit Gartenschlauch gerüstet auf unseren Grundstücken, um den lieben Pflanzen etwas Wasser zukommen zu lassen.
Die bei uns seit zwei Tagen ausgesäten Rasenkörner wollten schließlich auch befeuchtet werden. Alles für die Katz.
Gegen 15.00 Uhr kam es richtig dicke herunter. Es krachte und schepperte am Himmel, wie wir es schon lange nicht erlebt haben.

   

Etliche Keller wurden überflutet. Die Auffangbecken zwischen den Straßen auf der Landstadt Gatow waren teilweise bis zum Rand gefüllt.

So wie hier am Seekorso, hatte das Wasser keine Chance abzulaufen, da, wie an vielen anderen Stellen auch die Gullys mal wieder verstopft waren. Leider ein altes leidiges Thema. Gereinigt und gestochert wird erst, wenn es meist schon zu spät ist.

   

Einige sind allerdings nicht so glimpflich davon gekommen, wie hier am Elsa-Brandströmweg. Gegen 17.00 Uhr rückten dort gleich drei?! Funkwagen und zwei Löschfahrzeuge an. Grund war ein Schwelbrand in einem Einfamilienhaus, ausgelöst durch einen Blitzeinschlag im Dach.
Feuerwehrleute mussten dort teile des Dämmmaterials unter den Dachziegeln entfernen um einen evtl. aufkommenden Brand zu verhindern.

   

   


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