Eine Reise auf dem Traumschiff MS Glase

vom 15.09.2001

Was hat es auf sich mit dem Traumschiff MS Glase?

Wer sich in den letzten Tagen in Spandau umsah, der musste zwangsläufig über die vielen Hinweise zum Traumschiff MS Glase stolpern.
Auch wir wurden neugierig und gingen der Sache auf den "Grund".
Vorweg sei erwähnt, wer glaubt das an der Pionierstrasse in Spandau (dort befindet sich das Cafe Glase), ein riesiges Passierschiff mit überdiemensionalen Ausmassen von etlichen tausend Bruttoregistertonnen angelegt hat, der muss hier ersteinmal enttäuscht werden.
Dies sollte aber die einzige Entäuschung bleiben.
Der durch viele ausgefallene Veranstaltungen bekannt gewordene Besitzer des Cafe Glase, Alexander Stewowitsch, konnte mit seinem neuen Erlebnisgastronomiestreich, alle seine bisherige Events noch toppen.

Das Ziel von Alexander Stewowitsch war schlicht und einfach, Gäste die Illusion einer Kreuzfahrt auf einem Luxusliner zu vermitteln.

Darum, "Leinen los" und lesen Sie den Bericht von unserer eigenen illosionierten Kreuzfahrt auf dem Traumschiff "MS Glase".

Am Eingang prangt auf einem riesigen Bild, ein Luxuspassagierboot. Daneben hängen die Banner des Traumschiffes "MS Glase" an den Fahnenmasten.
Spätestens jetzt sollten Sie Ihren Alltag hinter sich lassen und sich dem Gefühl einer bevorstehenden Kreuzschiffahrt hingeben.
Am Eingang das erste Rettungsschlauchboot, daneben an den Wänden die typischen Bullaugen.
Wir betreten das "Schiff". Ein freundlicher Kapitän in eleganter Uniform heißt uns herzlich willkommen.

Zwei weibliche Schiffstewards reichen uns einen leckeren Begrüßungscocktail, danach Foto mit dem Käptn. Anschließend werden wir die Stufen hinauf aufs Deck geleitet.

Oben angekommen, übernahm uns der Chefsteward. Jetzt wurde es Zeit die Bordkarten vorzeigen. Anhand der Passagierliste weiste der Chefsteward uns den Platz an der Dinnertafel zu.

Jetzt konnten wir in Ruhe die Zeit nutzen, uns intensiv an Deck umzuschauen. Eine elegant gestaltete Tafel ließ erstmal Zweifel aufkommen ob wir auf der "MS Glase", oder nicht doch auf der Titanic waren. Da die Titanic aber nicht mehr existiert, war ein Irrtum also ausgeschlossen.
Tische und Stühle waren mit weißen Tücher versehen. Die Tischdekoration aus silbern geflochtenen Gestecken, eingerahmt von vielen Kerzen.

Langsam füllte sich das Oberdeck. Nach und nach trafen nun die Gäste ein. Jung und alt, alles war vertreten. Am Ende des Raumes eine Leinwand für das optische, daneben ein Orgelspieler zur ersten musikalischen Untermalung.


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