18. Sankt Englmar-Tag am Spandauer Markt

Zum achtzehntenmal hieß es am Samstag, den 5. August 2000, von 9 bis 18 Uhr auf dem M a r k t in der Spandauer Altstadt wieder «Auf geht´s - Sankt Englmar zu Gast in Spandau.»

     

Sankt Englmar, staatlich anerkannter Luftkur- und Wintersportort im Naturpark Bayerischer Wald, stellte sich den Besuchern aus Spandau, Berlin und dem Havelland mit seinen lukullischen bayerischen Spezialitäten, Handwerk und Kunst, bayerischer Musik und viel Information vor.

     

Von 10 bis 18 Uhr rollte wieder auf der großen Bühne ein buntes, unterhaltsames Programm ab, mit der Bayerwald Musikkapelle «Die Graiwacker» dem, «Weinstadl Duo», Interviews, Maßkrug-Stemmen, und dazu ein großes Reise-Quiz, bei dem es schöne Preise zu gewinnen gab, bishin zu drei Wochen Urlaub in Sankt Englmar.

     

Spandaus Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz und der 1. Bürgermeister der Gemeinde Sankt Englmar, Hans Fuchs, begrüssten die Besucher aus nah und fern um 11 Uhr von der Bühne auf dem Markt aus.

     

Als besondere Attraktion hatten diesmal die Sankt Englmarer ihre «PFINGSTLUTSCHER« mit dabei und die hatten es mit ihren Peitschen auf dem Spandauer Markt mal so richtig krachen lassen. Die «PFINGSTLUTSCHER« treten alljährlich beim «Englmarisuchen» am Pfingstmontag auf. Mit ihrem Peitschengeknalle sollen sie den Winter vertreiben, damit der Sommer Einzug halten kann. Wer's probieren wollte - ...bitte gerne. Aber Vorsicht! Es sah leichter aus, als es war!!! Und so manch Einer hatte die lange Schnur schon um den Hals gewickelt (eine schmerzhafte Angelegenheit. die Kraft und Mut erfordert).

     

Zum 18. Sankt Englmar-Tag brachten die «Waldler» wieder über Jahre hinaus Beliebtes und Bewährtes mit nach Berlin. Für das leibliche Wohl «Bayerische Schmankerl», wie es so in Bayern üblich ist, zum Frühschoppen die Weißwürste, die ja bekannterweise das 12.00Uhr-Läuten nicht hören dürfen, und als besondere Spezialität Regensburger Würstl, und natürlich auch den Sankt Englmarer Leberkäs. Zur bayerischen Feststimmung gehörte natürlich auch «Bayerisches Festbier» - es kam von der ältesten Brauerei Münchens - der «Augustiner Edelstoff» und wurde von Original-Holzfässern, auf dem Spandauer Markt, gezapft. Wie jedes Jahr stand als Treffpunkt wieder das Sankt Englmarer Zelt und rundherum Biertische und Bänke auf dem Markt.

     

Es gab vieles zu Sehen an diesem Sankt Englmar-Tag auf dem Markt. Die Sankt Englmarer zeigten an den Marktständen ihre heimatlichen Besonderheiten, wie altes Handwerk und Erzeugnisse aus dem Bayerwald.

Der SCHNUPFTABAK-REIBER Xaver Kraus zeigte, wie man früher den Schnupftabak hergestellt hat (eine Probe-Prise war selbstverständlich drin), dazu brachte er seine Bayerwald-Schmankerl:

     

Waldhonig und getrocknete Mischpilze mit nach Spandau.
Josef Stieglbauer brachte extra seine «Hoatzlbank» mit und zeigt die Kunst des HOLZSCHUH MACHENS (konnte man auch günstig kaufen) und des BESEN BINDENS (Reisigbesen). Die «Glastraße» im Bayerischen Wald - derzeit in aller Munde - ist auch mit Sankt Englmar tief verwurzelt. Die Glashütte Weinfurtner reiste dazu mit Glasprodukten aus eigener Herstellung an - und die GLASGRAVEURIN Claudia Oswald gravierte beim Kauf eines Glases einen Namen nach Wunsch ein.

HOPFEN, nicht nur zum Bierbrauen von Nöten, ist auch als BeruhigungsmitteI bekannt. Für einen erholsamen Schlaf brachte Edda Ostermeier ihre Hopfenkissen mit, sowie Handarbeiten und Trachten.

Die «Marmeladenküche» Haslbeck/Eichinger verkaufte ihre hausgemachten MARMELADEN und SÄFTE. Desweiteren konnten Sie von einem der führenden Modegeschäfte Sankt Englmar´s BAYERISCHE TRACHTENMODEN und schicke Accessoires erwerben.

Was zum Bayerischen Wald unbedingt dazugehört ist die Bärwurz-Hütte, wo diverse Schnaps-Spezialitäten angeboten wurden. Am Sankt Englmarer Informationsstand erwartete den Besuchern das Englmar-Team mit ausreichend Infomaterial.

     

Bei kleinen Schwächeanfällen wurde sofort geholfen!

     

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